Plakatmotiv »Frosch«
Hopfen, Malz und Wasser: Seit dem Erlassen des Reinheitsgebotes vor fast genau 500 Jahren sind das die einzigen Bestandteile, die ein Gebräu erst zu einem Bier werden lassen. Auch in Sachsen erfreut sich das »kühle Blonde« größter Beliebtheit.

Doch den Hopfenpflanzen droht Gefahr: Durch einen Schädling, nicht größer als ein Reiskorn. Mit Vorliebe befällt die so genannte Hopfenlaus vor allem die Blätter der Pflanze. Sie ist mit ihrem Stechrüssel in der Lage, bis tief in das Blatt vorzudringen und dessen Saft herauszusaugen – mit fatalen Folgen für das Gewächs. Die Saugtätigkeit an den Pflanzen führt zu Ertrags- und Qualitätsverlusten bis hin zu vollständigem Ernteausfall.

Abhilfe kommt direkt aus der Natur: Ein natürlicher Feind der Blattlaus ist beispielsweise der heimische Laubfrosch. Er hat die Laus auf seiner Speisekarte. Die natürlichen Feinde der Blattlaus können dafür sorgen, dass die Größe ihrer Population in einem erträglichen Rahmen bleibt. Drum: Hopfen und Malz, Frosch erhalt`s… (Bild und Text: TU-Projektgruppe »Gedankensturm«)



Plakatmotiv »Uhu«
Egal, ob man seinen Haselnussbrotaufstrich am liebsten pur oder mit Milchcreme vermischt genießt: beide Varianten des süßen Frühstücks enthalten nicht nur eine hohen Kakao-Anteil, sondern – wie schon der Name verrät – viele Haselnüsse. Doch nicht nur wir Menschen mögen Haselnüsse unter anderem für unseren Brotaufstrich, auch die Rötelmaus hat es auf diese Nüsse abgesehen. Sind große Mengen an Nüssen vorhanden, steigt auch der Bestand an Rötelmäusen, da sie genug Nahrung vorfinden. Allerdings sind zu viele Mäuse nicht gut für das ökologische Gleichgewicht. An dieser Stellte kommt nun der Uhu ins Spiel. Er frisst Mäuse und kann dazu beitragen, dass sich Rötelmäuse nicht zu zahlreich vermehren.

Das ist nicht nur gut für das ökologische Gleichgewicht, sondern sorgt auch dafür, dass uns die Haselnüsse im Brotaufstrich nicht ausgehen. Der Naturschutzbund Deutschland kürte den Uhu 2005 zum Vogel des Jahres. (Bild und Text: TU-Projektgruppe »Gedankensturm«)



Plakatmotiv »Maulwurf«
Wenn Kinder, Jugendliche oder oftmals auch Erwachsene nach ihrer Lieblingsspeise gefragt werden, kommt es nicht selten vor, dass die Antwort »Pizza« ist. Egal ob aus der Tiefkühltruhe, frisch vom Italiener oder als selbst gemachte Kreation – eine leckere Pizza kommt immer und überall gut an. Das A und O einer guten Pizza ist der Belag. Es ist kaum zu glauben, aber Maulwürfe sorgen für einen köstlichen Pizzabelag.
Der Maulwurf wird oft als Schädling oder sogar als »Ungeziefer« bezeichnet. Er gräbt die schön gepflegten Gärten um und hinterlässt seine markanten Maulwurfshügel.

Doch die Bedeutung des Maulwurfes wird oft unterschätzt: Engerlinge und Würmer knabbern Pflanzenwurzeln aller Art an, so auch von Gemüsepflanzen. Der Maulwurf wiederum ernährt sich von Engerlingen und kleinen Würmern. Der Fortbestand vieler Gartenpflanzen wäre somit gefährdet, wenn sich Engerlinge ungehindert an ihren Wurzeln zuschaffen machen könnten. Wie langweilig und trocken wäre eine Pizza ohne Zucchini, Auberginen, Artischocken, Tomaten oder Tomatensauce? (Bild und Text: TU-Projektgruppe »Gedankensturm«)



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