Veranstaltung 6. So 07.04.
Buschwindröschen und Galmeiveilchen

Kleine Blumen und große Geschichten aus dem Zinkdorf Kelmis
Eine Exkursion mit Natagora/BNVS am 7. April
Reiche Zinkerzvorkommen, Galmeierz, gaben der Gemeinde Kelmis (La Calamine) ihren Namen. Die 2stündige Wanderung mit dem Naturführer Hans Niessen führt entlang der Göhl, vorbei an einer einzigartigen Pflanzenwelt, die überwiegend in dieser Gegend anzutreffen ist. Wer nicht nur diese blühende Galmeiflora, sondern auch die bewegte Geschichte der Region kennen lernen möchte, sollte den Anschluss an diese ca. 6 km lange Exkursion nicht verpassen. Die Strecke ist nicht geeignet für Kinderwagen.
TP: Sonntag, 7. April um 10 Uhr am Wanderparkplatz am Kasinoweiher in Kelmis. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.
Infos erteilt Hans Niessen: 0476/53 19 43 oder hans.niessen@skynet.be


Veranstaltung 7. So 14.04.
Naturschauspiel: Millionenfache Blütenpracht im Holzwarchetal

Narzissenfest in Rocherath am 14. April
Die Naturschutzvereinigung Natagora/BNVS veranstaltet auch in diesem Jahr das traditionelle Narzissenfest im Naturschutzgebiet der Holzwarche.

Geführte Wanderungen, ausgeschilderte Wanderstrecken sowie ein reichhaltiges Animationsprogramm für Kinder, mit spannenden Geschichten im Tipi und Kräuterköstlichkeiten am offenen Feuer, bilden die Schwerpunkte an diesem Tag.
Ein berühmter Magnet des Naturschutzgebietes der Holzwarche von Natagora/BNVS entfaltet jedes Frühjahr seine Strahlkraft: Die gelbe Wildnarzisse taucht die Bachtäler des Naturschutzgebietes in ein Blütenmeer und beeindruckt immer wieder viele Besucher von nah und fern.
http://www.nationalpark-eifel.de/images/blank.gifDie Narzisse kennen die meisten Menschen als Osterglocke aus dem Vorgarten oder auch als Schnittblume aus dem Handel. Wie es ist, wenn die Narzisse als wildwachsende Art Bachtäler mit ihrer gelben Blüte verzaubert, kann sich kaum jemand vorstellen. Denn als Wildpflanze ist die Narzisse in ihren Beständen stark bedroht und daher streng geschützt. In den Bachtälern des Naturschutzgebietes der Holzwarche, zwischen den Ortschaften Rocherath und Mürringen, liegt eines der bedeutendsten letzten Refugien der Gelben Wildnarzisse, wo sie jährlich im April über zehn Millionen Blüten ein besonderes Naturschauspiel bietet.

Die Besucher des Narzissenfestes können sowohl individuell ausgeschilderten Wanderwegen folgen oder sich an einer der vier geführten Wanderungen anschließen:
* 11 Uhr: 2.5-stündige Wanderung mit dem Projektleiter des Life „Nard-us, Alexander Rauw
* 12 Uhr: 3-stündige Wanderung mit der Umweltpädagogin, Vanessa Schleiss
* 13 Uhr: 3-stündige Wanderung mit dem jungen Schmetterlingsexperten Simon Heck
* 14 Uhr: 2.5-stündige Wanderung mit dem Naturführer Guido Schütz

Treffpunkt ist jeweils das rote Zelt gegenüber der Enkelberger Mühle, zwischen den Ortschaften Rocherath und Mürringen (Mürringer Weg in 4761 Rocherath).
Für das leibliche Wohl ist vor Ort während des ganzen Tages bestens gesorgt.
Infos: 080/44.81.44 oder info@natagora-bnvs.be


Veranstaltung 8. Sa 20.04.
Frühlingswanderung für Menschen mit und ohne Beeinträchtigung

Start dieser ca. dreistündigen Wanderung, die auch für Rollstuhlfahrer geeignet ist, ist die historische Burg Raeren mit seinem sehenswerten Töpfereimuseum. Von da aus geht es durch das alte Töpferviertel Heck mit seinen alten Blaustein-und Fachwerkhäusern hinab ins Mariental. Gewandert wird auf festen Wegen zwischen dem Mischwald von Krikelberg und dem durch Wiesen und Heckenlandschaft sich schlängelnde Iterbachtal. Nach zwei Kilometern ist dann Land‘s End. Der versteckt liegende Heys Weiher mit seiner reichen Fauna und Flora, ein uralter Bauernhof und sein uriger Mühlteich beenden hier das Ländchen Belgien. Die rechte Straßenseite ist belgisch, die andere deutsch, doch weiterhin dominiert das Wiesenheckenpuzzle. Sief heißt der Weiler, der nun durchquert wird. Bei nassem Wetter folgen wir nun dem urig- englisch anmutenden Weck und Pützhag mit weiten Ausblicken hinab in weite Täler und hinauf in Eifel- und Aachener Wälder. Bei trockener Witterung wird eine Schleife über den Ravel gewandert, um dann gut erschöpft im Haus Zahlepohl die Wanderung mit einer leckeren Verstärkung abzuschließen.
TP: Samstag, 20. April um 14 Uhr am Haus Zahlepohl in Raeren
Infos: Ralf Zilles 0473/749580


Veranstaltung 9. Do 25.04.
Filmvorführung : Die Wiese – Ein Paradies nebenan

Der auf Naturfilme spezialisierte Regisseur Jan Haft befasst sich in seinem neuesten Dokumentarfilm mit der Vielfalt von Flora und Fauna auf deutschen Wildwiesen. Nirgendwo gibt es mehr Farben zu sehen, als auf einer blühenden Wiese im Sommer. Hier tummeln sich täglich die verschiedensten Arten von Vögeln, Insekten und anderen Tieren zwischen den Gräsern und Kräutern der Wiese. Diese Vielfalt macht die bunte, saftige Sommerwiese zu einer faszinierenden Welt, in der ein Drittel unserer heimischen Pflanzen- und Tierarten sein Zuhause hat. Jan Haft ermöglicht mit hohem technischem Aufwand, nie da gewesene Bilder. So begleitet er zum Beispiel ein junges Reh, das sich sowohl im Waldrand als auch auf der Wiese wohlfühlt und den Zuschauer an seinen Abenteuern teilhaben lässt. Obwohl jeder meint, die Wiesen Deutschlands zu kennen, zeigt der Filmemacher, wie viele Überraschungen eine scheinbar einfache Weide bereithalten kann.
TP: Donnerstag, 25. April um 20 Uhr im Kino Scala in Büllingen
Dauer: 1.5 Stunden
Eintritt: 8 € für Nichtmitglieder/7€ für Mitglieder
Infos: 080/44 81 44

Vom 25. April bis zum 2. Mai besteht die Möglichkeit die Ausstellung „Irrweg Pestizide“ im Foyer des Kino Scala in Büllingen zu entdecken. Es handelt sich um eine Wanderausstellung des NABU, präsentiert von der KAP, die Informationen für Laien und Fachkundige vermittelt.

Unsere Sorge um das tägliche Brot haben wir an Lidl, Aldi, Edeka und anderen Großwarenhäusern delegiert, von denen wir erwarten, dass sie uns alles liefern, was wir essen möchten, und das möglichst preiswert. Aber: Weltweit nimmt die Bodenfruchtbarkeit ab, die Erosion nimmt zu, die Wüstenbildung schreitet voran. Und es tauchen immer mehr Probleme auf: Resistenzentwicklung bei Unkräutern und Schädlingen, Grundwasserverschmutzung, soziale Probleme, Gesundheitsprobleme, Artenverlust, der gerade beim Klimawandel eine große Gefahr darstellt.
Wie sicher können wir sein, dass das Wichtigste, was der Mensch zum Leben braucht, auch in Zukunft ausreichend verfügbar ist? Kann man sich auf die beruhigende Behauptung der Agrarindustrie verlassen, dass sie mit Düngung, Pestiziden und Einheitssaatgut alles im Griff hat? Pestizide werden weltweit in riesigen, und immer weiter steigenden Mengen auf die landwirtschaftlichen Flächen ausgebracht. Die Ausstellung zeigt das hohe Risiko auf, das wir mit einem „weiter so“ eingehen.
Frau Dr. Anita Schwaier, Toxikologin und Initiatorin der Ausstellung, hat mit Hilfe von Mitstreiter/innen auf 12 Tafeln die Folgen der Pestizidanwendung im Boden, bei Tieren, Pflanzen und beim Menschen beschrieben. Ferner werden die Zusammenhänge aufgezeigt, die einen Wandel so schwer machen. Dahinter stehen mächtige finanzielle Interessen, die die Politik und die öffentliche Wahrnehmung beeinflussen. Ein wichtiger Aspekt der Ausstellung ist die Darstellung der Alternativen, die in 10 Strategien des ökologischen Landbaus beschrieben sind. Die 13. Tafel zeigt einen möglichen Ausweg.



Veranstaltung 10. Sa 27.04.
Naturerlebnis für alle

Tagung zum Thema barrierefreies Naturerleben
Am Samstag, 27. April organisiert die Naturschutzorganisation Natagora/BNVS eine Tagung zum Thema „barrierefreies Naturerlebnis für Menschen mit einer Beeinträchtigung“ in der Tagesstätte am Garnstock in Baelen (route d’Eupen 191). Ziel ist es, alle Naturaktivitäten für alle Menschen, auch für jene mit einer körperlichen oder geistigen Beeinträchtigung, zugänglich zu machen.

Das Projekt, das Natagora zu diesem Zweck ausgearbeitet hat, trägt den Namen „Natur für alle“. Diese Vereinigung stellt Naturführer, Animatoren, Material und eine angemessene Pädagogik zum Natur erleben, erwandern und begreifen für alle zur Verfügung.

Zu der Informationsveranstaltung sind alle Interessenten, die am Aufbau einer barrierefreien Naturbegegnung mitwirken möchten, eingeladen.
Verschiedene Referenten sprechen am Vormittag über ihre Erfahrungen und stellen einige Hilfsmittel vor, um einen gleichberechtigten Zugang zum Naturerlebnis für jedermann zu ermöglichen. Nach der Mittagspause haben die Teilnehmer die Möglichkeit diese Hilfsmittel (z.B. spezielle Rollstühle) selbst zu testen.
Der Informationstag beginnt um 10 Uhr und endet gegen 16.00 Uhr. Die Teilnahmekosten belaufen sich auf 10 Euro für das Mittagessen.
Anmeldung zu „Natur für alle“ unter der Rufnummer 080/44.81.44 oder via email: info@natagora-bnvs.be



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